Meditation – der Weg zu uns Selbst

Es gibt zahlreiche spirituelle Traditionen und Übungswege um zu einer tieferen Sinngebung unseres Lebens zu gelangen. Mit meinem körperbasierten 3-Stufen Modell biete ich eine fundierte Begleitung beim Einstieg in die Meditation oder im Rahmen einer bereits bestehenden Meditationspraxis an.

Der Sitz

Um einen klaren Geist einzuladen, sollte die Wirbelsäule in einer auf den Übenden abgestimmten Sitzhaltung aufgerichtet sein. Auch die Position der Augen ist von Bedeutung um die Aufmerksamkeit nach innen zu lenken. Verspannungen in den Energiebahnen des feinstofflichen Körpers erschweren ebenfalls das meditieren und können durch gezielte Asanas gelöst werden. Die Lockerung der Gelenke in Yogahaltungen wie Gomukhasana (siehe Video „über mich“) wirkt weiterhin unterstützend, genau wie Anweisungen zu Dauer, Tageszeit und Meditationsort. Dieser körperbezogene Einstieg schafft eine optimale Voraussetzung, um auf Entdeckungsreise mit dem eigenen Geist zu gehen.

Atem und Stille

Meditation bedeutet innezuhalten, um in der „Gegenwart des Moments“ anzukommen. Wir nehmen die Bewegung unseres eigenen Geistes wahr, das Kommen und Gehen unzähliger Gedanken und Gefühle. Mittels einfacher Techniken, wie der Atembetrachtung, stellt sich nach einiger Zeit der Übung ein Zustand ruhigen Verweilens ein. Das heißt nicht, daß wir frei von Gedanken sind. Wir können jetzt nur besser mit unseren Gedanken umgehen und erlauben ihnen, sich zu setzen. Dieser ruhige, gelöste Zustand bildet die Basis zum Praktizieren verschiedener Meditationstechniken.

Klarheit und Erkenntnis

Das ruhige Verweilen bringt Klarheit in den aufgewühlten Geist. Wir beginnen die Dinge so zu sehen, wie sie sind, gleich der Spiegelung des Mondes auf der Oberfläche eines kristallklaren Sees. Diese neue Sichtweise des unvoreingenommenen Betrachtens erlaubt uns bis dahin unbewusste Verhaltensmuster deutlich wahrzunehmen. Durch meditative Erkenntnis sind wir jetzt in der Lage langjährige Konditionierung und störende Gewohnheiten aufzulösen. Wir übernehmen Verantwortung für unser Leben und das Leben Anderer und wissen, wir haben eine Wahl.

Meditation ins Leben hineintragen

Oft verwechseln wir Meditation mit einem künstlich herbeigeführten Ruhezustand, einem Vakuum in dem wir für kurze Dauer von allen Verpflichtungen befreit sind. Im Anschluss an die Meditation meinen wir, wieder in das hektische Treiben unseres Alltags zurückkehren zu müssen.
Um einen ersten Geschmack von der Meditation zu bekommen, mag es sicherlich sinnvoll sein in einer ruhigen Umgebung zu beginnen, genau wie wir Schwimmen in einem stillen und flachen Wasser lernen. Aber letztendlich beweist sich ein guter Schwimmer inmitten der Wellen und Tiefen des Ozeans. In der Meditation anzukommen, heißt gerade auch in herausfordernden Lebenssituationen in unserer Mitte zu ruhen und Entscheidungen mit Bewusstheit, Weitsicht und Klarheit zu treffen.

Über meine Meditationspraxis

Ich praktiziere tibetischen Vajrayana Buddhismus und wurde über viele Jahrzehnte von großen Meistern in die Meditation eingeführt. Meine Meister sind mir leuchtende Vorbilder. In Ihrem Wesen fand ich eine Quelle nie versiegenden Mitgefühls und zeitloser Weisheit. Die Nähe zu Ihnen, verbunden mit dem Glück persönliche Anleitungen zur Meditation zu erhalten, schenkte mir Vertrauen in mein eigenes Potential zur Befreiung.